biomechanische 
stimulation

biomechanische
stimulation

Die biomechanische Stimulation ist eine Therapiemethode, ohne Anwendung von Reizstrom oder chemischen Substanzen. Dabei handelt es sich um eine Übertragung von speziellen mechanischen Vibrationen mit fester Schwingungsweite (Amplitude), unterschiedlich definierten Schwingungshäufigkeit (Frequenzbereich) und bestimmter Bewegungsrichtung auf das neuromuskuläre System (z.B. Muskeln, Bindegewebe, Faszien, Nerven).

 

Muskelfasern vibrieren ständig, auch im Ruhezustand und je nach Spannungszustand in unterschiedlichen Frequenzen (zwischen 7 – 30 Hz). Jeder Muskel ist in der Lage sich anzuspannen und zu verkürzen, auch wieder zu entspannen und zu verlängern. Wird ein Muskel übermäßig belastet und nicht ausreichend gedehnt, verliert er seine Dehnungsfähigkeit und er verspannt sich.

Wenn sich ein Muskel dauerhaft anspannt kommt es zu einer Kompression der kleineren Kapillaren innerhalb der Muskulatur. Dadurch ist die Durchblutung eingeschränkt und Entzündungsprozesse können sich entwickeln. Der Muskel ist nicht mehr schwingungsfähig, Muskelfasern verkleben und die Impulsweiterleitung der Nerven ist herabgesetzt.

Schwingung

Durch gezielte Beeinflussung der körpereigenen Schwingungsparameter werden durch die biomechanische Stimulation positive Effekte im Kreislauf-/ Lymphsystem und beim Zusammenwirken von peripherem und zentralem Nervensystem erzeugt.

Mit BMS lässt sich jeder beliebige Muskel aktivieren, auch jene, welche nicht willentlich steuerbar sind.

Die Stimulation bewirkt eine sofortige, starke Revitalisierung des gesamten Körpers. Der von einer BMS-Behandlung auftretende, verstärkte Blutaustausch im Körper führt zu einer verbesserten Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen, zu einer Beschleunigung des Stoffwechsels und zum Muskelaufbau. Gleichzeitig werden die Gefäße gereinigt, indem sich Ablagerungen und altes Gewebe auflösen.

 

Im Vergleich zu aktiv ausgeführten Bewegungsübungen erfolgt mit BMS die 30-fache Reizung der Mechanorezeptoren, durch den ständigen Wechsel zwischen Dehnung und Anspannung der Muskulatur pro Zeiteinheit.

Diese signalisiert dem Nervensystem die Häufigkeit der Muskelkontraktionen, woraus zentrale Vorgänge z.B. Muskelkräftigung, ausgelöst werden.

 

Mit Schwingungen in einer bestimmten Frequenz (Schwingung je Sekunde) und einer bestimmten Amplitude (Höhe und Weite der Schwingung), die vom Therapeuten für das zu behandelnde Krankheitsbild ausgewählt werden, können unmittelbar nach der Behandlung spürbare und messbare Erfolge verzeichnet werden.

Wirkungen

  • Lösen von Verklebungen und Verhärtungen von Muskulatur und Gewebe

  • Muskelaufbau

  • Stimulation der Muskulatur bei Lähmungen

  • Schmerzlinderung

  • Verbesserung und Beschleunigung des Zellstoffwechsels

  • erhöhte Blutzirkulation

  • Lockerung verhärteter Faszien

  • Verbesserter Abtransport von Stoffwechselendprodukten

  • Verbesserte Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen

  • Verbesserung des Lymphflusses

  • Verbesserung der Zusammenarbeit von zentralem und peripherem Nervensystem

  • Entspannung

  • Verbesserung des Allgemeinzustandes

  • verminderte Wahrnehmung von Schmerzen

Anwendungsgebiete

  • Schmerzen

  • Muskelverspannungen, -verhärtungen, Myogelosen, Hartspann, Kontrakturen

  • Steifheit

  • muskuläre Schwächen, Muskelatrophie (Muskelrückbildung)

  • muskuläre Dysbalancen

  • Vernarbungen, Verklebungen

  • Störung der Bewegungskoordination und Haltungsinnervation (Ataxie)

  • Lähmungen (Parese, Paralyse)

  • Wobbler-Syndrom

  • Schwimmer-Syndrom (Flat Puppy Syndrom)

  • Cauda Equina Syndrom

  • degenerative Prozesse der Bandscheiben

  • Neuropathien

  • schlechte Energie- und Nährstoffversorgung

  • Bindegewebsschwäche

  • Durchblutungsstörungen

  • Konditionsschwäche

  • degenerative Gelenkserkrankungen

  • Tendopathien