Exterieur
beurteilung

das exterieur

Das Exterieur, also das äußere Erscheinungsbild eines Tieres, hängt immer von den beiden Faktoren Genetik und Umwelt ab. Die Gene bestimmen z.B. die Größe, Form und Farbe. Diese Merkmale können jedoch durch Haltungsbedingungen (Umwelt des Tieres) stark beeinflusst werden (z.B. fehlerhafte Fütterung).

Beurteilung

Beurteilt wird dabei die Stabilität, Statik, Proportionen und Stellung der Gliedmaßen zueinander. Dabei zu beachten ist, ganz besonders bei Hunden, die unterschiedlichen Rassen und ihre besonderen Merkmale.

 

So kann z.B. ein zu langer Rumpf zu einer Weicheit der Muskulatur, Lockerung und Schlaffheit des gesamten Gefüges führen, was im späteren Verlauf Wirbelsäulenproblematiken begünstigen kann (z. B. der Dackel).

Eine zu schmale Brustkorbkonstruktion kann zu schwacher Konstitution von Herz und Lunge führen, eine zu hoch gezogene Taille wenig Platz für innere Organe bieten (z. B. Windhund) und ein zu großer Kopf, im Verhältnis zum Körper, den Schwerpunkt verlagern, was starken Verschleiß in Gelenken zur Folge hat (Kraftrassen).

Ziele

Ziel der Exterieurbeurteilung ist es, die Stärken und Schwächen eines Tiers herauszufinden und diese durch gezielte therapeutische Maßnahmen und ein entsprechendes Trainingskonzept zu verbessern und den daraus möglichen Folgeschäden entgegenzuwirken.